2021-Postcoronausw

Postcoronaundsoweiter

Ein Virus führt uns vor Augen, wie global vernetzt und zugleich fragil unser öffentliches Leben ist. Was bedeutet die Pandemie für jeden Einzelnen von uns und was für die Gesellschaft? Im Rahmen der Ausstellung waren alle BKB-Künstler*innen dazu eingeladen, über die aktuellen Auswirkungen der Pandemie sowie über mögliche Folgen nachzudenken und zu überlegen, welche Faktoren Hoffnung für die Zukunft geben können. Oder „kriegen Sie noch eine Bockwurst, wenn Sie nicht geimpft sind?“

Alle Bildquellen bei den beteiligten Künstlern.

Eröffnung der Ausstellung

Die Eröffnungstermin folgt in Kürze. Ein Klick auf das Einzelbild und schon öffnet sich der Galeriemodius, der die Bilder in voller Pracht erscheinen lasst! In der Mitte des Bildes erscheint links und rechts ein Navigator (< und >). Damit erreichen Sie das nächste (>) oder das vorherige (<) Bild.

Also, willkommen zur Ausstellung!


theater&mehr | jörg pauli

So entstand die Idee, schöne Urlaubsbilder in den Wahrnehmungszustand der Coronazeit zu überführen. Es tun sich dabei Ansichten auf, die bisher verborgen blieben. Und es bleibt zum Schluss immer die Hoffnung, dass es doch weiter geht. Und Darwinismus ist nicht, dass der Stärkere gewinnt, sondern der sich am schnellsten an Veränderung Anpassungsfähige.

So gelangen wir von Postcoronaundsoweiter über das Durchbrechen der Einengung und Schwarzweißmalerei zu mehr und mehr Farbe, bis wir wieder die Weite erleben können. Es bleibt am Ende ein wenig Diffus und es verflüchtigt sich zu Postcoronabesserso.


Hans-Joachim Uthke


Ute Küppersbusch


Ute Küppersbusch und Jörg Pauli

„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.“ (Douglas Adams)

Auch in Postcoronazeiten gibt es noch immer die Verschörung. Vielleicht sogar noch mehr als während oder vorher. Die Verschwörung ist die Mutter allen Verrats. Sie dreht den ehrenhaften Begriff des Schwurs in eine konspirative Verbrüderung, die Zwietracht sät, Unglück verursacht und das Bestehende ins Verderben stürzen will. Verschwörungserzählungen, -mythen und -theorien sind nicht neu. Was aber sagt die Kunst dazu? Es ist dringend nötig, Position zu beziehen. Küppersbusch und Pauli haben sich verschworen, Gedanken gemacht und schickten „Komplott“ in diese Ausstellung.

23 weiße Leinwände im Maß 23×23, weil es Kunst in Wirklichkeit gar nicht gibt. Das, was an buntem und schwarz/weißem Zeug uns seit je her als Kunst vorgegaukelt wird, dient nur dazu, uns weiß (sic!) zu machen, wir hätten etwas wahrgenommen, was in unseren – von finsteren Mächten bereits manipulierten – Hirnen als Kunst abgelegt sei. Es existiert kein Anfang und kein Ende, Komplotte und Verschwörungen waren schon immer und werden immer sein. Daher fehlen schon die erste und die letzte Ausgabe dieser wertvollen und einzig wahrhaftigen Reihe.